Equinor
KI im Industriebetrieb
Equinor erklärte, KI habe 2025 Wertschöpfung und Einsparungen in Höhe von 130 Mio. US-Dollar erbracht
Ausgangslage
Ungeplante Ausfälle rotierender Anlagen wie Pumpen und Kompressoren auf Öl- und Gasanlagen sind teuer, und die Auswertung seismischer Daten für die Exploration nimmt bei Geowissenschaftlern viel Zeit in Anspruch.
Vorgehen
Seit 2020 überwacht der norwegische Energiekonzern mehr als 700 rotierende Maschinen über rund 24.000 Sensoren in seinen Anlagen, mit Modellen, die Abweichungen vor Ausfällen melden. Zudem wertet er seismische Daten mit KI aus, 2025 auf 2 Millionen Quadratkilometern, und fand damit eine Designoption für Phase 3 des Feldes Johan Sverdrup. Das Unternehmen gibt an, mehr als 100 weitere Anwendungsfälle identifiziert zu haben.
Kennzahlen
Erkenntnis
Auf die vorausschauende Wartung entfielen 120 Mio. US-Dollar des seit 2020 gemeldeten wirtschaftlichen Nutzens durch KI von mehr als 330 Mio. US-Dollar. Die Zahl für 2025 fasste Wertschöpfung und Einsparungen für Equinor und seine Lizenzpartner zusammen; eine Berechnungsmethode wurde nicht offengelegt.
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Quellen
Quellenzusammenfassungen
Equinor nennt für 2025 Wertschöpfung und Einsparungen durch KI von 130 Mio. US-Dollar für sich und seine Partner und seit 2020 mehr als 330 Mio. US-Dollar. Der vorausschauenden Wartung von mehr als 700 Maschinen mit 24.000 Sensoren schreibt es seit 2020 120 Mio. US-Dollar zu und verweist auf eine Steigerung der Kapazität bei der seismischen Auswertung auf das 10-Fache sowie eine Einsparung von 12 Mio. US-Dollar bei Johan Sverdrup Phase 3. Es habe mehr als 100 neue Anwendungsfälle gefunden.
Das Magazin der Society of Petroleum Engineers berichtet über Equinors Zahlen. Es zitiert den Technologievorstand, das Unternehmen nutze vor allem klassisches maschinelles Lernen auf Betriebsdaten, daneben setzten Beschäftigte Copiloten und Chatbots ein. Der Betrag für 2025 umfasst sowohl Wertschöpfung als auch Einsparungen.
Ausführliche Angaben finden Sie in den Originalquellen.