Midea Group
KI-gestützte Bild- und Geräuschprüfung im Waschmaschinenwerk in Hefei
Das Waschmaschinenwerk von Midea in Hefei führte KI-gestützte Bild- und Geräuschprüfungen ein und meldet 36 % weniger von Kunden gemeldete Defekte
Ausgangslage
Das Werk für Waschgeräte von Midea in Hefei in der Provinz Anhui fertigt mehr als 1.100 Waschmaschinenmodelle. Fehler wie auffällige Betriebsgeräusche mussten an der Linie erkannt werden, bevor die Geräte zu den Kunden gelangten, bei hohem Volumen und vielen Varianten.
Vorgehen
Das Werk setzte KI und das industrielle Internet der Dinge in allen Bereichen ein. Ein akustisches System zeichnete die Schallwellenform jeder laufenden Maschine auf, verglich sie mit dem Standard und markierte auffällige Geräusche; daneben prüfte KI-gestützte Bildverarbeitung die Produkte. Das World Economic Forum nahm das Werk im März 2022 als Lighthouse-Fabrik auf.
Kennzahlen
Erkenntnis
Das Werk kombinierte Geräuschanalyse mit KI-gestützter Bildverarbeitung, um Defekte vor dem Versand zu erkennen. Die gemeldeten Verbesserungen beziehen sich auf das gesamte Digitalprogramm des Unternehmens; den Beitrag der KI-Prüfung wies es nicht gesondert aus.
Kategorien
- Größe
- Großunternehmen
- Branche
- Industrie und Fertigung
- Unternehmensfunktion
- Produktion und QualitätLogistik und Lieferkette
- Innovationsart
- Prozessinnovation
- Einführung
- Eigenentwicklung
- Nachweis
- Angabe des Unternehmens
Quellen
Quellenzusammenfassungen
Midea gab bekannt, dass seine Werke in Jingzhou und Hefei in das Lighthouse-Netzwerk des World Economic Forum aufgenommen wurden. Für das Waschmaschinenwerk in Hefei, das mehr als 1.100 SKUs fertigt, führt das Unternehmen auf KI und IoT entlang der Wertschöpfungskette eine um 56 % kürzere Durchlaufzeit, 36 % weniger von Kunden gemeldete Defekte und eine um 45 % höhere Arbeitsproduktivität zurück.
Xinhua besucht Hefei Midea Laundry Appliance, eine von 5 Lighthouse-Fabriken von Midea. Beschrieben wird ein Stimmabdrucksystem, das den Betriebsklang jeder Waschmaschine mit dem Standard vergleicht und bei auffälligen Geräuschen Alarm schlägt; es wird zusammen mit KI-gestützter Bildverarbeitung eingesetzt. Der Digitalisierungsleiter des Werks sagt, die Defektquote der Produkte sei nach dem Einsatz dieser Prüftechniken um 36 % gesunken.
Ausführliche Angaben finden Sie in den Originalquellen.