Chosun Refractories
KI-Prüfung von Röntgenbildern auf der KAMP-Plattform
Ein Hersteller feuerfester Materialien verkürzte die Röntgenprüfung von 1,5 auf 0,5 Minuten je Produkt, mit einem Modell auf der staatlichen KI-Plattform
Ausgangslage
Chosun Refractories, 1947 gegründeter Hersteller feuerfester Produkte, ließ fertige Erzeugnisse auf innere Risse und Fremdkörper prüfen, indem Mitarbeiter Röntgenbilder betrachteten. Mit der wachsenden Zahl an Produktformen und der Alterung der Prüfer wurden die Urteile weniger verlässlich, und zusätzliches Personal zur Entlastung der Prüfer erhöhte die Herstellungskosten.
Vorgehen
Über die Korea AI Manufacturing Platform (KAMP) des Ministeriums für kleine und mittlere Unternehmen und Start-ups wandelte das Unternehmen Röntgenvideos fertiger Produkte in Standbilder um und kennzeichnete jedes als einwandfrei oder fehlerhaft. KI- und Prozessexperten der Plattform halfen beim Aufbau eines Modells, das neue Bilder klassifiziert. Der Fall wurde vorgestellt, als KAMP im Januar 2021 vollständig an den Start ging.
Kennzahlen
Erkenntnis
Das Unternehmen verkürzte die Zeit für einen Prüfschritt, der bereits Bilder mit eindeutiger Kennzeichnung als einwandfrei oder fehlerhaft lieferte. Ohne eigenes Datenteam nutzte der mittelgroße Hersteller Speicher, Rechenleistung und Expertenhilfe einer öffentlichen Plattform, ohne Personal einzustellen.
Kategorien
- Branche
- Chemie und Werkstoffe
- Unternehmensfunktion
- Produktion und Qualität
- Innovationsart
- Prozessinnovation
- KI-Technologie
- Bildverarbeitung (Computer Vision)
- Einführung
- Staatliches Förderprogramm
- Nachweis
- Angabe des Unternehmens
Quellen
Quellenzusammenfassungen
Edaily berichtete über Chosun Refractories, als das Ministerium für kleine und mittlere Unternehmen und Start-ups seine KI-Fertigungsplattform vollständig startete. Mitarbeiter hatten Röntgenbilder mit bloßem Auge geprüft, und das Unternehmen kennzeichnete Röntgenaufnahmen, um ein Klassifikationsmodell zu trainieren. Laut Ministerium stieg die Verlässlichkeit der Beurteilung von 90 % auf 96 %, und die Prüfzeit sank von 1,5 auf 0,5 Minuten.
Chosun Refractories hatte Risse und Fremdkörper manuell geprüft, sah sich aber mit mehr Produktformen und alternden Prüfern konfrontiert. FA Journal berichtete, die Verlässlichkeit der Beurteilung sei von 90 % auf 96 % gestiegen und die Prüfzeit von 1,5 auf 0,5 Minuten gesunken. Zudem habe das Modell bislang unbekannte Fehlermuster besser bewältigt.
Ausführliche Angaben finden Sie in den Originalquellen.