DoNotPay
Abo-Chatbot, vermarktet als erster Roboteranwalt der Welt
FTC erlässt endgültige Anordnung: DoNotPay muss wegen unbelegter Behauptungen zum „Roboteranwalt“ 193.000 US-Dollar zahlen
Ausgangslage
DoNotPay verkaufte einen Abodienst als Roboteranwalt. Die FTC erklärte, das Unternehmen habe nie geprüft, ob seine KI die Leistung eines menschlichen Anwalts erreicht, und keine Anwälte beschäftigt, um seine juristischen Funktionen zu prüfen.
Vorgehen
Die FTC machte die Beschwerde im September 2024 bekannt und erließ die endgültige Anordnung Anfang 2025. DoNotPay muss 193.000 US-Dollar zahlen, Personen informieren, die zwischen 2021 und 2023 ein Abonnement abgeschlossen hatten, und darf nicht mehr ohne ausreichende Belege behaupten, sein Dienst erbringe Leistungen auf dem Niveau eines Anwalts.
Kennzahlen
Erkenntnis
Die Anordnung untersagte unbelegte Behauptungen, der Dienst erbringe Leistungen auf dem Niveau eines Anwalts, und verlangte eine Zahlung sowie die Benachrichtigung der Abonnenten.
Kategorien
- Größe
- Kleinunternehmen
- Unternehmensfunktion
- KundenserviceMarketing und Vertrieb
- Innovationsart
- Produkt- und Dienstleistungsinnovation
- KI-Technologie
- Dialog- und Sprach-KIGenerative KI
- Einführung
- Eigenentwicklung
- Nachweis
- Aufsichtsbehörde, Prüfung oder Gericht
Quellen
Quellenzusammenfassungen
Die Pressemitteilung der FTC nennt die Zahlung, die Benachrichtigung der Abonnenten der Jahre 2021 bis 2023 und das Verbot unbelegter Behauptungen, der Dienst sei einem Anwalt gleichwertig. Sie wiederholt die Beschwerde, DoNotPay habe nichts getestet und keine Anwälte beschäftigt.
Ausführliche Angaben finden Sie in den Originalquellen.