Oxford University Hospitals NHS Foundation Trust
Pilotprojekt mit sprachbasierter automatischer Dokumentation von Behandlungsgesprächen
Oxforder Universitätskliniken testeten vier KI-Dokumentationsassistenten; knapp 90 % der Behandelnden berichteten von weniger Dokumentationsaufwand, doch 37 % der Ergebnisse mussten überarbeitet werden
Ausgangslage
Nach den Behandlungsgesprächen verbrachten die Behandelnden Stunden ihrer Freizeit damit, Notizen und Briefe zu verfassen.
Vorgehen
Der Klinikverbund erprobte vier Produkte zur automatischen Dokumentation von Behandlungsgesprächen: Accurx Scribe, Tortus, Heidi und Lyrebird. Sie kamen in der stationären und ambulanten Versorgung zum Einsatz. Die Werkzeuge hören das Gespräch mit und erstellen einen Dokumentationsentwurf, den die Behandelnden prüfen. Im Februar 2026 veröffentlichte der Verbund einen Evaluationsbericht.
Kennzahlen
Erkenntnis
Die selbst angegebenen Zeitersparnisse waren hoch, doch mehr als ein Drittel der protokollierten Ergebnisse musste überarbeitet werden. 44 % der Nutzer beobachteten mindestens eine Halluzination. Die Auswertung beruht auf den eigenen Schätzungen der Behandelnden.
Kategorien
- Größe
- Großunternehmen
- Branche
- Gesundheit und Life Sciences
- Unternehmensfunktion
- Interne Abläufe und Wissensmanagement
- Innovationsart
- Prozessinnovation
- KI-Technologie
- Generative KI
- Einführung
- Anbieterlösung
- Nachweis
- Angabe des Unternehmens
Quellen
Quellenzusammenfassungen
Der Klinikverbund berichtet über seinen Pilotversuch mit vier Produkten zur automatischen Dokumentation von Behandlungsgesprächen. Knapp 90 % der Behandelnden hätten weniger Zeit für die Dokumentation benötigt, mehr als die Hälfte täglich mindestens 30 Minuten eingespart und 73 % ein besseres Wohlbefinden gemeldet. 99,7 % der Patienten hätten dem Einsatz zugestimmt.
HTN berichtet über die Auswertung von vier Produkten zur automatischen Dokumentation von Behandlungsgesprächen. 88 % verzeichneten messbare Zeitersparnisse; der Anteil der Nutzer, die wöchentlich 5–10 Stunden ihrer Freizeit für die Dokumentation aufwendeten, sank von 24,2 % auf 2,2 %. Bei 398 protokollierten Einsätzen mussten 37,3 % der Ergebnisse überarbeitet werden; 44,4 % der Nutzer meldeten Halluzinationen.
Ausführliche Angaben finden Sie in den Originalquellen.