Kajima Corporation
Kajima ChatAI, hauseigener Chat mit generativer KI
Kajima verbot ChatGPT wegen des Risikos von Datenlecks und gab dann 20.000 Konzernmitarbeitern eine unternehmensinterne Version, die rund 1.000-mal am Tag genutzt wird.
Ausgangslage
Im April 2023 verbot Kajima, einer der größten Generalunternehmer Japans, die geschäftliche Nutzung von ChatGPT, weil dort eingegebene Informationen wiederverwendet werden und abfließen könnten. Die Beschäftigten wollten generative KI dennoch für Entwürfe, Übersetzungen und Programmierung nutzen.
Vorgehen
Das Unternehmen baute Kajima ChatAI auf dem Azure OpenAI Service von Microsoft innerhalb des eigenen Netzwerks auf, mit Anmeldung der Beschäftigten und Nutzungsprotokollen, und schloss Eingaben vom Training externer Modelle aus. Ab Mitte 2023 öffnete es das Werkzeug für rund 20.000 Beschäftigte von Kajima und seinen inländischen und ausländischen Konzerngesellschaften und teilte Beispiele für Prompts im Intranet.
Kennzahlen
Erkenntnis
Eine private Bereitstellung erlaubte es Kajima, das Verbot binnen weniger Monate aufzuheben. Nach 3 Monaten konzentrierte sich die Nutzung auf Programmierung und Tabellenfunktionen und war auf den Baustellen geringer als in den Büros; Kajima veröffentlichte Nutzungszahlen, aber keine Zeitersparnis.
Kategorien
- Größe
- Großunternehmen
- Branche
- Bau und Ingenieurwesen
- Unternehmensfunktion
- Interne Abläufe und WissensmanagementIT und F&E
- Innovationsart
- Prozessinnovation
- KI-Technologie
- Generative KI
- Einführung
- Standardwerkzeug oder Plattform
- Nachweis
- Angabe des Unternehmens
Quellen
Quellenzusammenfassungen
Das Unternehmensmagazin schreibt, Kajima habe die geschäftliche Nutzung von ChatGPT im April 2023 verboten und im Juni 2023 ein eigenes Werkzeug für rund 20.000 Konzernbeschäftigte eingeführt, aufgebaut auf dem Azure OpenAI Service mit Anmeldung und Protokollierung. Es berichtet von rund 1.000 Nutzungen pro Werktag nach 3 Monaten, meist für Programmierung und Tabellenfunktionen, bei geringerer Nutzung unter den Beschäftigten auf den Baustellen. Es warnt, dass Antworten falsch sein können und von der Qualität der Prompts abhängen.
AIsmiley berichtet unter Verweis auf die Ankündigung von Kajima vom August 2023 über die Einführung bei rund 20.000 Beschäftigten von Kajima und seinen Konzerngesellschaften. Es verweist auf das frühere ChatGPT-Verbot aus Sorge vor Datenlecks und auf die intranetbasierte Architektur, die Eingaben vom Training externer Modelle ausschließt.
Ausführliche Angaben finden Sie in den Originalquellen.