Butler Snow LLP
Schriftsätze mit von ChatGPT gelieferten Rechtsprechungsnachweisen in einer Klage zu einem Gefängnis in Alabama (Johnson v Dunn)
Bundesrichterin schloss 3 Anwälte von Butler Snow vom Verfahren aus und rügte sie, nachdem ChatGPT Rechtsprechungsnachweise erfunden hatte
Ausgangslage
2 Schriftsätze in einer Klage zu einem staatlichen Gefängnis enthielten unzutreffende Verweise auf Gerichtsentscheidungen oder verwiesen auf Entscheidungen, die nicht existierten. Partner Matthew Reeves sagte, er habe ChatGPT unter Zeitdruck genutzt und die Rechtsprechungsnachweise nicht geprüft.
Vorgehen
Richterin Anna Manasco schloss Reeves, William Cranford und William Lunsford von dem Verfahren aus, erteilte ihnen eine öffentliche Rüge und ordnete an, dass sie ihren Beschluss Mandanten, gegnerischen Anwälten, Richtern und Kollegen zur Kenntnis geben. Die Geschäftsstelle sollte ihn an die Anwaltskammer von Alabama senden. Gegen Butler Snow LLP und 2 weitere Anwälte wurden keine Sanktionen verhängt.
Kennzahlen
Keine veröffentlichten Zahlen
Erkenntnis
Die Sanktion traf die namentlich genannten Anwälte; sie mussten auch ihre Mandanten und Kollegen informieren. Gegen Butler Snow LLP wurden keine Sanktionen verhängt.
Kategorien
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Quellen
Quellenzusammenfassungen
Der Beschluss vom 23. Juli 2025 schloss 3 Anwälte von Butler Snow vom Verfahren aus und verpflichtete sie, Mandanten und Kollegen zu informieren. Matthew Reeves sagte, er habe ChatGPT unter Zeitdruck genutzt und die Rechtsprechungsnachweise nicht geprüft.
Ausführliche Angaben finden Sie in den Originalquellen.