Morgan & Morgan
Anträge mit Verweisen auf Gerichtsentscheidungen, die die hauseigene KI-Plattform der Kanzlei erfunden hatte (Wadsworth v Walmart)
Bundesrichter verhängt gegen 3 Anwälte von Morgan & Morgan insgesamt 5.000 US-Dollar Geldbuße wegen 8 erfundener Gerichtsentscheidungen aus dem KI-Werkzeug der Kanzlei
Ausgangslage
Anträge in einem Produkthaftungsverfahren gegen Walmart zitierten 8 Gerichtsentscheidungen, die es nicht gibt. Der Anwalt, der sie verfasst hatte, hatte die hauseigene KI-Plattform der Kanzlei, MX2.law, genutzt.
Vorgehen
Richter Kelly Rankin vom Bundesgericht in Wyoming erließ die Anordnung am 24. Februar 2025 nach Rule 11. Rudwin Ayala verlor seine Zulassung pro hac vice und zahlte 3.000 US-Dollar. Der verantwortliche Anwalt T. Michael Morgan und die örtliche Anwältin Taly Goody zahlten je 1.000 US-Dollar, weil sie ohne Prüfung unterschrieben hatten. Die Kanzlei selbst wurde nicht sanktioniert.
Kennzahlen
Erkenntnis
Das Gericht sah von einer Sanktion gegen die Kanzlei auch deshalb ab, weil sie bereits Beschäftigte geschult und dem Werkzeug eine Aufforderung zur Überprüfung hinzugefügt hatte. Der verantwortliche Anwalt und die örtliche Anwältin mussten je 1.000 US-Dollar zahlen, weil sie ohne Prüfung unterschrieben hatten.
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Quellen
Quellenzusammenfassungen
LawNext berichtete über die Sanktionsanordnung vom 24. Februar 2025 und die gegen jeden Anwalt verhängten Beträge. Die Plattform weist außerdem darauf hin, dass die Kanzlei wegen der bereits ergriffenen Maßnahmen von einer Sanktion verschont blieb.
Ausführliche Angaben finden Sie in den Originalquellen.