Finnische Steuerverwaltung (Vero)
KI für die Digitalisierung von Dokumenten, die Prüfung von Hinweisen, Telefon-Bots und Assistenten für Beschäftigte
Finnlands Steuerverwaltung listet ihre KI-Werkzeuge im Einsatz auf, vom Einlesen von 2,8 Millionen Papierseiten im Jahr bis zu Telefon-Bots
Ausgangslage
Die Behörde erhält jährlich rund 2,8 Millionen Seiten Steuerunterlagen auf Papier sowie Tausende Betrugshinweise und viele Anrufe, die Beschäftigte sortieren müssen.
Vorgehen
Ein Dienstleister betreibt eine regelbasierte KI, die die Papierunterlagen digitalisiert; maschinelles Lernen prüft die gescannten Daten, unsichere Fälle gehen an einen Menschen. Ein Modell erkennt Betrugshinweise mit geringem Risiko, die abgeschlossen werden können, und Beschäftigte kontrollieren seine Entscheidungen regelmäßig. Telefon-Bots leiten Anrufe weiter, entlasten die Leitung zur Einkommensbesteuerung natürlicher Personen und erfassen Daten für Steuerkarten. Ein hauseigenes Werkzeug für Untertitel kostet nach Angaben der Behörde im Jahr weit weniger als eine Vergabe nach außen. Beschäftigte nutzen außerdem Microsoft Copilot Chat und Assistenten in Copilot Studio, die ausschließlich Leitfäden als Quellen verwenden und Kundendaten ausschließen.
Kennzahlen
Erkenntnis
KI unterstützt die Dokumentenbearbeitung und die Beantwortung von Anfragen, während Menschen für ihre Ergebnisse und alle Steuerentscheidungen verantwortlich bleiben. Gemessene Ergebnisse hat die Behörde nicht veröffentlicht.
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Quellen
Quellenzusammenfassungen
Die Behörde nutzt KI, um jährlich rund 2,8 Millionen Papierseiten zu digitalisieren, Betrugshinweise mit geringem Risiko zu prüfen und Risiken der Schattenwirtschaft zu bewerten. Zudem setzt sie Telefon-Bots, einen Chatbot, ein Werkzeug für Untertitel und auf Copilot gestützte Assistenten für Beschäftigte ein. KI trifft keine Steuerentscheidungen. Daten zu Ergebnissen hat die Behörde nicht veröffentlicht.
Ausführliche Angaben finden Sie in den Originalquellen.