Starling Bank
KI-Betrugsprüfung Scam Intelligence
Starlings Gemini-basierte Betrugsprüfung erhöhte den Abbruch riskanter Marktplatzzahlungen um 300 % und wurde anschließend um 10 weitere Betrugsarten erweitert
Ausgangslage
Beim Betrug mit autorisierten Überweisungen werden Kunden dazu überredet, selbst Geld zu senden. Die üblichen Transaktionsprüfungen der Bank verhindern dies daher häufig nicht. UK Finance bezifferte die Verluste durch diese Betrugsart 2024 auf 450 Millionen Pfund.
Vorgehen
Im Oktober 2025 führte Starling Scam Intelligence in seiner App ein: Kunden stimmen der Nutzung zu und laden Screenshots von Marktplatzanzeigen oder Verkäufern achrichten hoch. Googles Gemini-Modelle lesen Bilder und Text; Starlings eigene Systeme liefern eine Risikobewertung. Die Daten bleiben in Starlings Google-Cloud-Umgebung und werden nicht zum Training verwendet. Im Juni 2026 integrierte die Bank die Funktion als Agenten in Starling Assistant. Er stellt Rückfragen zu Liebes-, Anlage- und Rentenbetrug sowie Deepfake-Betrug und schlägt ein Gespräch mit dem Bankteam vor. Das Angebot steht ihren fünf Millionen Kunden offen.
Kennzahlen
Erkenntnis
Das Werkzeug half Kunden bei der Entscheidung vor einer Zahlung; die Überwachung nach der Zahlung blieb der Bank überlassen. Die Bank veröffentlichte ihre eigene Angabe von 300 % ohne Vergleichsbasis oder Zeitraum. Das Ausmaß der Wirkung lässt sich daher nicht überprüfen.
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Quellen
Quellenzusammenfassungen
FStech berichtet über die Einführung von Scam Intelligence, das hochgeladene Bilder von Marktplatzanzeigen und Verkäufern achrichten auf Anzeichen von Kaufbetrug analysiert. Der Bericht erläutert Prüfungen etwa auf unrealistisch günstige Preise oder Bankdaten, die nicht zum Verkäufer passen, und erklärt, dass Gemini-Modelle Starlings eigene Risikobewertung speisen. Unter Berufung auf UK Finance nennt er Betrugsverluste von 1,17 Milliarden Pfund im Jahr 2024, davon 450 Millionen Pfund durch Überweisungsbetrug.
Starling kündigt an, dass sein Scam-Intelligence-Agent in Starling Assistant nun Liebesbetrug und zehn weitere Betrugsarten für seine fünf Millionen Kunden bearbeitet. Die Bank beschreibt, wie der Agent Kunden zu einer Geldforderung befragt und eine Kontaktaufnahme mit der Bank vorschlägt. Sie erklärt, das ursprüngliche Werkzeug von 2025 habe die Abbruchquote bei Marktplatzzahlungen um 300 % erhöht, nennt jedoch keine Vergleichsbasis.
FStech berichtet über die Integration von Scam Intelligence in Starling Assistant zur Abdeckung von zehn Betrugsarten, darunter Liebes-, Anlage- und Deepfake-Betrug. Beschrieben werden der Ablauf aus Fragen und Empfehlungen sowie der Beitrag einer Interessenvertreterin von Betrugsopfern. Der Bericht nennt keine Leistungskennzahlen und verweist auf Daten von UK Finance zu steigenden Verlusten durch Überweisungsbetrug im Jahr 2025.
Ausführliche Angaben finden Sie in den Originalquellen.