Commonwealth of Pennsylvania
Pilotprojekt mit ChatGPT Enterprise für Beschäftigte des Bundesstaates
Pennsylvanias einjähriger ChatGPT-Pilot: 175 Staatsbedienstete meldeten an Nutzungstagen eine Zeitersparnis von 95 Minuten
Ausgangslage
Pennsylvanias Verwaltung wollte klären, ob generative KI Staatsbedienstete beim Verfassen von Routinetexten, bei Recherchen und Verwaltungsarbeiten unterstützen könnte und welche Schutzvorkehrungen dafür nötig wären. Erst danach wollte sie Werkzeuge für einen größeren Beschäftigtenkreis beschaffen.
Vorgehen
Ein Jahr lang nutzten 175 Beschäftigte aus 14 Behörden ChatGPT Enterprise, begleitet von fortlaufenden Schulungen und Unterstützung. 48 % hatten ChatGPT zuvor nie verwendet. Häufige Anwendungen waren das Verfassen von Entwürfen, Zusammenfassungen, Recherchen, die Vereinfachung komplexer Informationen und Programmierhilfe. Die Ergebnisse stammten aus Abschlussbefragungen, bei denen 136 Teilnehmer direkt Rückmeldung gaben. Gouverneur Josh Shapiro stellte sie im März 2025 an der Carnegie Mellon University vor.
Kennzahlen
Erkenntnis
Die Teilnehmer schätzten ihre Zeitersparnis an Tagen, an denen sie das Werkzeug nutzten. Der Pilotversuch erfasste auch Grenzen wie Fehler bei der Textextraktion aus PDFs und unzuverlässige Quellenangaben. Nachdem Gewerkschaften Bedenken zum Datenschutz und zu Arbeitsplätzen geäußert hatten, begleitete der Bundesstaat die Ausweitung mit einer gemeinsamen Arbeitsgruppe von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite.
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- Organisation und ArbeitsweisenProzessinnovation
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- Standardwerkzeug oder Plattform
- Nachweis
- Angabe des Unternehmens
Quellen
Quellenzusammenfassungen
Der Bundesstaat bezeichnet den einjährigen Pilotversuch als den ersten seiner Art für Staatsbedienstete. Er berichtet von 175 Teilnehmern aus 14 Behörden und davon, dass mehr als 85 % die Erfahrung positiv bewerteten, obwohl 48 % ChatGPT zuvor nicht genutzt hatten. Die Nutzer hätten an Nutzungstagen im Durchschnitt 95 Minuten Zeitersparnis angegeben. Das Office of Administration gehe nun dazu über, generative KI-Werkzeuge zu beschaffen und Schulungen auszuweiten.
Das Fachmedium für Verwaltungstechnologie berichtet, die Angabe von 95 Minuten sei eine Schätzung der Verwaltung auf Grundlage von Abschlussbefragungen; die tägliche Nutzung habe etwa 35 Minuten betragen. Es nennt Probleme bei der Bilderzeugung, der Textextraktion aus PDFs und korrekten Quellenangaben. Zudem berichtet es über gewerkschaftliche Bedenken zum Datenschutz und zur Arbeitsplatzsicherheit sowie die Zusage des Bundesstaates, gewerkschaftlich vertretene Beschäftigte einzubeziehen und kein Personal zu ersetzen.
Ausführliche Angaben finden Sie in den Originalquellen.