Taco Bell
Bestellannahme per Sprach-KI am Drive-through
Taco Bell führte Sprach-KI an mehr als 500 Drive-throughs ein und begann anschließend zu überdenken, wo sie allein Bestellungen annehmen sollte
Ausgangslage
Drive-throughs erwirtschaften einen großen Teil der Fast-Food-Umsätze. Die Bestellannahme bindet zu Stoßzeiten Personal. Taco Bell wollte Bestellungen von einer Sprach-KI aufnehmen lassen, damit sich die Beschäftigten auf die Zubereitung konzentrieren konnten.
Vorgehen
Taco Bell führte die Bestellannahme per Sprach-KI an mehr als 500 US-Standorten mit Drive-through ein. Videos von Fehlleistungen verbreiteten sich im Internet, darunter die Bestellung von 18.000 Bechern Wasser durch einen Kunden, offenbar um die Übernahme durch einen Menschen zu erzwingen. Ende August 2025 erklärte der Digital- und Technologiechef der Kette, Dane Mathews, gegenüber dem Wall Street Journal, das Unternehmen „lerne viel“. KI eigne sich möglicherweise nicht für jeden Drive-through; besonders stark frequentierte Standorte könnten mit Menschen besser bedient sein. Berichten zufolge sollten Beschäftigte Hinweise erhalten, wann die KI selbstständig arbeiten kann und wann ein Mensch eingreifen sollte.
Kennzahlen
Erkenntnis
Scherzbestellungen und ungewöhnliche Aufträge legten Schwächen des Systems offen. Eine stockende Bestellung kann an stark frequentierten Standorten die gesamte Spur aufhalten. Die Kette behielt das System bei, ging aber von der reinen KI-Bestellannahme zu der Entscheidung je Filiale über, wann ein Mensch übernimmt.
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- Nachweis
- Angabe des Unternehmens
Quellen
Quellenzusammenfassungen
HotHardware berichtet auf Grundlage des Interviews des Digital- und Technologiechefs mit dem Wall Street Journal, dass Taco Bell nach der Einführung an mehr als 500 Drive-throughs die ausschließlich KI-gestützte Bestellannahme überdachte. Erwähnt wird die Bestellung von 18.000 Bechern Wasser; der Manager wird mit den Aussagen zitiert, das Unternehmen lerne viel und befinde sich „noch ganz, ganz am Anfang“. Beschäftigte sollten Hinweise erhalten, wann die KI unbeaufsichtigt arbeiten darf und wann ein Mensch eingreifen sollte. Der Bericht vergleicht außerdem die KI-Vorhaben anderer Ketten am Drive-through.
Cyber Daily beschreibt uneinheitliche Ergebnisse des KI-Systems an mehr als 500 Drive-throughs, darunter eine Bestellung von 18.000 Bechern Wasser, die offenbar Beschäftigte zum Eingreifen zwingen sollte. Der Bericht zitiert die Aussage des Managers gegenüber dem Wall Street Journal, das Unternehmen führe eine „aktive Diskussion“ darüber, wann KI eingesetzt werden solle. Er nennt dessen Einschätzung, dass besonders stark frequentierte Standorte mit langen Warteschlangen möglicherweise besser von Menschen bedient würden. Verbindliche Änderungen waren demnach nicht angekündigt worden.
Ausführliche Angaben finden Sie in den Originalquellen.